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Umweltschutz

SEGELN IST NATUR PUR

Segeln ist ein unvergleichliches Naturerlebnis. Bei kaum einem anderen Sport erlebt man die Natur so intensiv, ist mittendrin im Naturgeschehen, auf Tuchfühlung mit den Elementen.

Wir beobachten den Zug der Wolken hoch über uns und versuchen anhand dessen, Wind und Wetter einzuschätzen. Wir behalten das Kräuseln der Wasseroberfläche im Blick, um Böen und Flauten rechtzeitig zu erkennen. Wir kennen jeden Winkel unseres Sees und wissen, wie tief es dort ist, wo der Wind das Ufer entlang strömt und wo sich Luftwirbel bilden.

Wir erleben den sanften Sommerwind und das Glitzern der Abendsonne auf dem Wasser. Lautlos gleiten wir an Wasservögeln vorbei, sehen Fische aus dem Wasser springen und Libellen um unsere Boote schwirren. Fernab von Stadt- und Autolärm hören wir nur den Wind, das Plätschern des Wassers und die Geräusche der Natur um uns herum. Über uns kreisen Seeadler und Möven, unter uns sehen wir Muscheln und Wasserpflanzen in der Tiefe.

Wir sind bei jedem Wetter unterwegs, auch wenn es stürmt und hagelt. Wenn unser Boot einmal kentert und wir ins Wasser purzeln, ist dies für uns das normalste von der Welt. Wir sind mit dem Wind, dem Wasser und mit der Natur um uns herum vertraut, können sie einschätzen und fürchten sie nicht.

Gerade für Kinder und Jugendliche ist es eine einmalige Erfahrungen, die Natur des Lanker Sees so unmittelbar und aus nächster Nähe zu erleben. Sie lernen einen unverkrampften, gleichzeitig aber respektvollen Umgang mit diesem Naturerlebnisraum. Ganz ohne erhobenen Zeigefinger seitens der Erwachsenen lernen sie, diese Umgebung wertzuschätzen, und entwickeln ganz automatisch ein Bedürfnis sie zu schützen und zu erhalten.

“Seeadler? Den brauch ich mir hier im Zoo nicht anschauen. Den seh ich doch jeden Tag bei uns am See!” — Ole Junge, SCPr Opti Kader

 

SEGELN IST AKTIVER NATURSCHUTZ

Als Segler haben wir tagtäglich Kontakt mit dem See. Daher ist es uns ein Bedürfnis und eine Verpflichtung, zum Erhalt und zur Pflege dieses großartigen Naturraumes beizutragen.

So ist es für uns selbstverständlich, dass wir uns bei unseren sportlichen Aktivitäten möglichst umweltverträglich und umweltschonend verhalten.

Auch politisch haben wir eine klare Position. Wir beobachten seit vielen Jahren, daß Landwirtschaft und Industrie dem See mehr und mehr zusetzen. Insbesondere ist hier die Eintragung von Düngemitteln aus der Landwirtschaft zu erwähnen. Die Bauern bringen große Mengen Dünger auf ihren Feldern aus, der dann vom Regen in die Flüsse und den See gespült wird. Hier bewirkt der Dünger eine Algenblüte. Der übermässige Algenwuchs schädigt Fische und Kleinlebewesen, und wirkt sich negativ auf die Wasserqualität aus.

Hier ist die Politik gefragt! Neben einer Verminderung des Einsatzes von Düngemitteln, ist die Einrichtung von Pufferzonen entlang der Ufer unbedingt erforderlich. Diese Pufferzonen können mit Pflanzen bepflanzt werden, welche den überschüssigen Dünger aufnehmen, bevor er in das Wasser gelangt. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass hier mit wenig Aufwand viel erreicht werden kann.

Von einer gesteigerten Wasserqualität profitieren nicht nur wir Segler und das Ökosystem Lanker See, sondern auch Badegäste, Angler und andere, die den See touristisch nutzen.

Mit anderen Interessengruppen, die den See ebenfalls in schonender und umweltverträglicher Weise nutzen, suchen wir eine enge Zusammenarbeit. So unterhalten wir Kontakt zum Angelclub, zu den Ruder- und Kanuclubs sowie zum NABU. Der Schutz und Erhalt des Ökosystems Lanker See muss in unser aller Interesse sein!

 

SEGELN IST UMWELTPÄDAGOGIK

Sie möchten Naturerlebnis und Sport miteinander verbinden?

Beim Segeln erleben Sie und Ihre Familie den Lanker See von seiner schönsten Seite. Sprechen Sie uns an!

 

Umweltbeauftragter des Segelclub Preetz
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